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    <title>chancentod (knapp daneben ist auch vorbei) : Kommentare</title>
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    <description>knapp daneben ist auch vorbei</description>
    <dc:publisher>chancentod</dc:publisher>
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    <dc:date>2012-02-26T00:37:45Z</dc:date>
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    <title>chancentod</title>
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    <title>egal, irgendwas anderes als kinder wie die zeit vergeht</title>
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    <description>jetzt habe ich grad noch mal die meisten meiner einträge hier angeschaut, mich an die situationen erinnert, in denen sie entstanden sind und mit meiner persönlichen lebenssituation zu jenem zeitpunkt abgeglichen. schon spannend. die überwiegende reaktion bestand aus schmunzeln, äußerlich oder auch nur innerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was auffällt ist, dass das meiste - fast alles - nach wie vor stimmt. was aber auch auffällt ist, dass es oft sehr theatralisch daherkommt. jetzt frage ich mich ob das daran liegt, dass sie zeit einfach so dramatisch war. das ist zumindest nicht ganz aus der luft gegriffen. und doch will es mir eher scheinen, dass es um mir zu gefallen dramatisch sein musste. die große geste. die tiefe bedeutung. weniger war einfach nicht drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
manchmal vermisse ich das. würde mich gern wieder hinsetzen und tiefschürfende oder - zumindest für meinen eigenen geschmack - witzige texte verfassen. tatsächlich kommt es aber nicht dazu. vordergründig, weil die zeit fehlt, eigentlich aber weil mir nicht danach ist. ein ohr werde ich mir deswegen wohl nicht abschneiden. denn - um doch zumindest einen kleinen hauch von theatralik zu verströmen - das leben lebt sich am schönsten, wenn man nur selten über das nachdenkt, was man grad macht - oder eben lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schnell noch ein paar worte an die weggefährten aus jenen 5 jahren: auch wenn ihr nichts mehr von mir hört denke ich doch hin und wieder an euch, spätestens beim blick auf meine wohnungseinrichtung. vielleicht quatscht ihr ja im gedanken genau so angeregt mit mir, wie ich mit euch.</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-26T00:04:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/3831495/#3877884">
    <title>ich hab mich jetzt nochmal im Netz schlau gemacht was das bedeutet. Ein Aspie zu...</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/3831495/#3877884</link>
    <description>ich hab mich jetzt nochmal im Netz schlau gemacht was das bedeutet. Ein Aspie zu sein... und was soll ich dir sagen? Ich bin auch einer... &lt;br /&gt;
Wer hätte das gedacht?</description>
    <dc:creator>Frauenzimmer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Frauenzimmer</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-17T07:30:52Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/3831495/">
    <title>hans und nicole und ich oder kurz f84.5</title>
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    <description>fast 39 jahre lang lief dieses leben nun schon an mir vorbei und die ganze zeit über wunderte ich mich, was eigentlich schief gelaufen war. was hatten meine mitmenschen am leben entdeckt, das mir bisher verborgen geblieben war? nun gut, viele von denen waren auch nicht unbedingt glücklicher als ich und doch hatten sie diese fähigkeit, die ich ihnen so neidete. warum nur hatten sie offensichtlich freude daran sich mit anderen über nichtigkeiten auszutauschen? warum gelang mir das nicht? mit der zeit begann ich die anderen zu verachten. ihr verhalten war doch einfach nur einfältig. wo ist der sinn darin, sich übers wetter zu unterhalten, über gemeinsame bekannte zu tratschen und so weiter? und warum verdammt noch mal darf ich nicht auch einfältig sein?&lt;br /&gt;
die zeit verging und ich lernte. lernte, wie man es macht. schaute menschen in die augen, auch wenn es mir schwer fiel. nicht weil es mir unangenehm wäre, sondern einfach weil ich bewusst darauf achten muss, da ich es sonst vergesse. was zu tun war beherrschte ich nun also, blieb nur noch die entscheidende frage, was ich hätte empfinden sollen.&lt;br /&gt;
mit der mühsam erlernten fertigkeit der sozialen interaktion - wohlgemerkt fertigkeit, nicht fähigkeit - gelang es mir dann sogar beziehungen aufzubauen; erst sehr spät, aber immerhin.&lt;br /&gt;
dann lernte ich nicole kennen. ...das internet ist für menschen ohne die fähigkeit zur sozialen interaktion eine wahrlich segensreiche erfindung. da waren wir uns nämlich begegnet. irgendwann sprach sie in bezug auf uns selbst von &quot;uns psychos&quot;. ich fand nichts dabei, hatte ich mich doch schon immer als irgendwie anders erlebt. dennoch fragte ich nach, was sie meinte und darauf stellte sie mir hans bzw. seine arbeit vor...&lt;br /&gt;
als ich anfing darin zu lesen hatte ich das gefühl, mir würde der boden unter den füßen weggezogen. ich blickte in den abgrund. für all das, was mich die ganze zeit gequält hatte gab es eine einfache erklärung, quasi meine persönlich 42. diese erkenntnis ist einfach überwältigend. in die erleichterung angekommen zu sein, nicht allein zu sein, mischten sich bald auch wut und frustration darüber nicht eher davon gehört zu haben. vielleicht hätte man mir gezielt helfen können. vermutlich hätte ich mir viele narben auf der seele ersparen können, wenn ich nur darum gewusst und so die ablehnung, die ich erfahren hab, hätte einordnen können.&lt;br /&gt;
das war offensichtlich zu viel für mich, denn trotz meiner begeisterung über die erkenntnis habe ich sie doch bald wieder verdrängt. sicher, es ist nicht mehr wie vorher. wenn die situationen, die ich so gefürchtet hab, da sind, kann ich mich jetzt zusammennehmen. denk daran, du bist ein aspie, du kannst nichts dafür, konzentrier dich auf das, was du gelernt hast. aber im grunde genommen ist das nichts weiter als eine fortführung des lernprozesses.&lt;br /&gt;
jetzt hat mein unterbewusstsein die erkenntnis wieder freigegeben. ich beschäftige mich aktiv damit (wie man sieht). vielleicht kann ich mir bald ein herz fassen und mich damit an einen arzt wenden. immerhin winkt die anerkennung als schwerbehinderter.&lt;br /&gt;
bei den versuchen, menschen mit asperger zu helfen, hat man herausgefunden, dass diese sich wohler fühlen, wenn man für sie eine umwelt nach ihren bedürfnissen schafft. diese zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie reizarm sind. ...bleibt nur noch die frage, ob wohlfühlen und glücklichsein in dem fall das gleiche bedeuten.</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-13T06:24:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/3683603/#3769188">
    <title>ach? Ganz meiner Meinung? Das ist ja mal ganz was neues....</title>
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    <description>ach? Ganz meiner Meinung? Das ist ja mal ganz was neues....</description>
    <dc:creator>Frauenzimmer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Frauenzimmer</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-25T17:33:36Z</dc:date>
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    <title>und?</title>
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    <description>hat der Baumstamm des Lebens nun angedockt oder nicht? Bist du diesmal voll dabei oder ist dieses Gefühl nur Gast zu sein immer noch da? Erzähl mal..</description>
    <dc:creator>Frauenzimmer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Frauenzimmer</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-21T11:02:11Z</dc:date>
  </item>
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    <title>egoismus?</title>
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    <description>ist es egoistisch sich für sich selbst zu entscheiden? Ich denke nicht. Solange es eben eine Entscheidung &quot;für sich&quot; ist. Es soll Menschen geben die sich derart auf die Lebenssituation des neuen Partners einstellen, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse zunächst völlig zurückstellen. Nur wird dies nicht lange möglich sein, denn die eigenen Bedürfnisse werden früher oder später ihr Recht fordern.&lt;br /&gt;
Dies dürfte zu einer Zerrissenheit führen die einen nicht zur Ruhe kommen läßt. &lt;br /&gt;
Wenn du dir nicht selbst schlüssig erklären kannst, was dich zu dieser Entscheidung getrieben hat, wer sollte das für dich tun? Andererseits, soll man statt einer Entscheidung zu treffen lieber zögernd vor der Wegeskreuzung stehen bleiben? Sich immer fragend was passiert wenn ich links, rechts rum fahre? *mal von hinten hup**grins* Am Ende des Weges wird man sich immer fragen ob der eingeschlagene Weg der rechte war. Oder vielleicht einfach zufrieden sein mit seiner Wahl? Wer weiß das schon?&lt;br /&gt;
Von dir soll nichts zurückbleiben? Wie soll das funktionieren? Dat geht gar nicht! Und wenn doch wäre das doch auch ziemlich traurig. Ich möchte nicht jemand sein der unbeachtet, nicht erinnert bleibt. Aber das ist meine persönliche Einstellung. Ich möchte durchaus Spuren hinterlassen. Am liebsten natürlich positive, aber wem sollte dies ausschließlich gelingen? Und selbstredend wäre niemand glücklicher wenn er mir nie begegnet wäre. *grins*&lt;br /&gt;
Wie auch immer. Immer in Bewegung bleiben! *huuup*</description>
    <dc:creator>Frauenzimmer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Frauenzimmer</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-20T21:57:29Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/3683603/">
    <title>egoismus</title>
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    <description>warum fällt es mir so leicht, mich auf neue lebenssituationen einzustellen, menschen, orte und rituale, die mir viel bedeutet haben von einem tag auf den nächsten hinter mir zu lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und wenn es mir doch so leicht fällt so zu handeln, warum fällt es mir dann so schwer, mich damit abzufinden, dass ich mich so entschieden hab?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und warum entscheide ich mich so, wenn ich mir nicht einmal selbst schlüssig erklären kann, was mich zu dieser oder jener entscheidung bringt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sind die, die ich zurücklasse glücklicher als vorher? und wären sie nicht noch viel glücklicher, wenn sie mir nie begegnet wären?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nein, von mir soll nichts zurückbleiben.</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-03T08:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2630688/#3554463">
    <title>;o=</title>
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    <description>frohe ostern gehabt zu haben...</description>
    <dc:creator>Frauenzimmer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Frauenzimmer</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-11T12:02:49Z</dc:date>
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    <title>Frohes Fest!</title>
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    <description>und ein gutes, zauberhaftes 2007!</description>
    <dc:creator>Frauenzimmer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Frauenzimmer</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-21T12:05:49Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2630688/#2851251">
    <title>da reist er und reist er......</title>
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    <description>der Zijeuner, und vor lauter Reiserei vergißt er Kärtchen zu schreiben! Tziss...</description>
    <dc:creator>Frauenzimmer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Frauenzimmer</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-25T16:12:23Z</dc:date>
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    <title>zigeunerblut</title>
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    <description>ich bin auf der reise  mal wieder. eigentlich ist mein ganzes leben eine einzige reise. seit ich denken kann hab ich dieses gefühl. auch wenn ich mich kaum vom fleck bewegt hab. es ist wohl mehr so wie in einem überdimensionierten kino. ein film, der vor meinen augen abläuft. und so begegnen mir immer neue dinge. manche kommen mir näher, manches in weiter entfernung, doch immer bleiben sie mir fremd. also bleibe ich höflich aber distanziert, denn ich bin ja nur gast. ich bin gast in meiner familie, bin gast bei meinen freunden, bin gast bei meiner arbeit, bin gast in meiner wohnung. und mit verwunderung blicke ich auf die, denen es scheinbar anders geht. die angekommen scheinen. gibt es sowas wirklich? oder belügen sie sich nur selbst? haben sie einfach im strom des lebens nach einem stück treibgut gegriffen, das zufällig vorbeischwamm? das ist die frage, die mich nicht loslässt. meine sehnsucht. mein persönlicher baumstamm, der sanft auf mich zutreibt und mir zuruft hier! hier kannst du dich festhalten und ein wenig ausruhen. denn ich bin des schwimmens müde.</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-06T04:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2534383/">
    <title>vom vergessen</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2534383/</link>
    <description>die geschichtsbücher sind voll von daten über tolle erfindungen. irgendwann entdeckte der mensch das rad. später erfand er die dampfmaschine, entdeckte das penicillin usw. alles ist minutiös festgehalten. was aber nirgends geschrieben steht ist, wann etwas wieder vergessen wurde. es hat ja keine bedeutung mehr, also warum sich die mühe machen, auch nur noch ein wort darüber zu verlieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein satz will mir dieser tage nicht aus dem kopf gehen: jeder neuanfang ist eines anderen hoffnungsvollen anfangs ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe aber keine lust mehr immer wieder von vorn anzufangen. und ich hab keine lust mehr angefangenes fortzuführen. das feuer, das mich antrieb, ist erloschen. es dreht sich kein rad, kein kolben hebt sich mehr. ich habe vergessen, was leidenschaft ist.</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-16T05:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2333060/#2438953">
    <title>aha...</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2333060/#2438953</link>
    <description>nu werden se ma nich albern, nech???</description>
    <dc:creator>Frauenzimmer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Frauenzimmer</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-26T10:35:31Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2333060/">
    <title>cruel summer - here on my own</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2333060/</link>
    <description>ich glaub ich zieh mir heute mal nen viel zu großen blaumann an, toupiere mir die haare hoch und hoppse alberne liedchen trällernd durch die straßen... was soll man denn auch sonst an so nem dreckstag machen?</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-12T07:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2226820/#2229253">
    <title>Kommentar!!!!!</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2226820/#2229253</link>
    <description>so ist das wenn der eine Blinde den anderen führt....</description>
    <dc:creator>Frauenzimmer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Frauenzimmer</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-24T05:24:48Z</dc:date>
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    <title>ich kenne die abkürzung</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2226820/</link>
    <description>gestern hatte ich einen termin in rendsburg, knapp zweihundertfünfzig kilometer von zuhaus also. wies aber ein glücklicher zufall wollte konnten wir zu viert zusammen dorthin fahren und so brauchte ich den größten teil der stecke nicht selbst zu fahren. mir ist dabei aufgefallen, dass ich nur sehr selten mitfahrer bin. das ist allerdings mehr methode denn zufall, weil ich mich nur sehr ungern von anderen abhängig mache und schon schlechte erfahrungen damit gesammelt hab, auf einen chauffeur angewiesen zu sein. aber darum soll es mir jetzt nicht gehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gibt viele mehr oder weniger segensreiche erfindungen, die den menschen der heutigen zeit das leben einfacher, angenehmer oder sicherer machen. eine davon ist das navigationssystem. ich persönlich habe keine besonders hohe meinung von diesen geräten. ich bilde mir ein karten recht gut lesen und im gedächtnis speichern zu können und finde mein ziel meist im ersten versuch und wenn ich mich doch mal verfahre, denn nicht grob. die verrückste geschichte, die ich bezüglich dieser geräte mal gehört hab, ist die eines bekannten, der in blindem vertrauen auf die technik sich nach baden-würtemberg anstatt wie beabsichtigt nach sachsen hat leiten lassen, weil es dort einen namensgleichen ort gab. das ist allerdings schon einige jahre her und die geräte wurden seit dem immer weiter verbessert, so dass solche pannen inzwischen wohl ausgeschlossen sind. trotzdem vermisse ich bei den geräten ein gewisses fingerspitzengefühl, weil man meistens eben nur zwischen der kürzesten und der schnellsten route wählen kann. aber nicht jede abkürzung lohnt sich und das gerät kann natürlich auch nicht wissen, dass man auf manchen nebenstrecken sehr gut, auf anderen aber nur mühseelig vorankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie auch immer, der bekannte, dem ich mein wohl transporttechnischer art gestern anvertraut hab, ist stolzer besitzer eines solchen wunderwerks der technik und hatte keine skrupel, sich seinerseits dem urteil dieses geräts zu unterwerfen. im laufe der fahrt durfte ich feststellen, dass die beiden - naja, jedenfalls von seiner seite aus - ein sehr inniges verhältnis zueinander haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es begann sehr unspektakulär, denn er wohnt sehr dicht an der nächsten autobahnauffahrt. so hatte das gerät kaum mühe uns mit wenigen anweisungen den bekannten weg zu erklären. es tat das mit einer freundlichen, aber doch irgendwie leicht unterkühlt klingenden weiblichen stimme. die folgende strecke auf der autobahn war ebenfalls nicht weiter erwähnenswert. eigentlich hatte er das navi nur für das letzte stück eingeschaltet. der fahrer war vor ein paar tagen schon einmal dort gewesen und meinte es sei wohl am günstigsten zunächst am ort vorbei zu fahren, weil man dann leichter zum ziel finden könnte. wohlgemerkt, beim ersten mal war er ohne das navi gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
umso größer war also unser erstaunen, als sich das gerät beireits eine ausfahrt vor rendsburg meldete.&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;blue&quot;&gt;&quot;biegen sie in einem kilometer rechts ab&quot;&lt;font color=&quot;black&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&quot;bist du sicher, hase?&quot; &lt;i&gt;ob ich nicht doch besser ohne das teil fahre?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;blue&quot;&gt;&quot;biegen sie in dreihundert metern rechts ab&quot; &lt;i&gt;hab ich den plan oder hast du ihn?&lt;/i&gt;&lt;font color=&quot;black&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&quot;na gut, hase&quot; &lt;i&gt;ein gutes gefühl hab ich nicht dabei, aber wir sind gut in der zeit, also versuch ichs mal&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;blue&quot;&gt;&quot;biegen sie rechts ab&quot; &lt;i&gt;na also, geht doch&lt;/i&gt;&lt;font color=&quot;black&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es ging von da ab zügig voran, doch bei der nächsten anweisung wurde meinem fahrer vieles klar.&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;blue&quot;&gt;&quot;biegen sie in zweihundert metern am ende der straße links ab&quot; &lt;i&gt;siehst du wie gut das hier klappt?&lt;/i&gt;&lt;font color=&quot;black&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&quot;moment, hase, du willst doch wohl nicht etwa dass wir die fähre benutzen?&quot; &lt;i&gt;dreht die jetzt völlig am rad?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;blue&quot;&gt;&quot;biegen sie jetzt links ab&quot; &lt;i&gt;hab ich die einstellungen vorgenommen oder du? wenn du eine abneigung gegen fähren hast, dann musst du mir das schon sagen... kerle!&lt;/i&gt;&lt;font color=&quot;black&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die ganze aktion mit der fähre dauerte schätzungsweise drei minuten. die fähre war kostenlos! wir hatten ein wenig glück, weil wir als letzter wagen noch mitgekommen sind. obwohl wir auf der anderen seite des kanals sogar noch eine straße verpassten, in die &quot;hase&quot; uns uns leiten wollten, waren wir ruckzuck am ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige stunden später gings dann an die rückfahrt. zunächst programmierte unser fahrer seinen hasi neu.&lt;br /&gt;
&quot;keine fähren, hase, hörst du? keine fähren&quot;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;blue&quot;&gt;&lt;i&gt;du bist der boß...&lt;/i&gt;&lt;font color=&quot;black&quot;&gt;&lt;br /&gt;
die rückfahrt begann.&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;blue&quot;&gt;&quot;biegen sie in zweihundert metern rechts ab&quot;&lt;font color=&quot;black&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&quot;hee, moment, das ist doch der weg zur fähre, oder?&quot; &lt;i&gt;hat sie die eingabe etwa nicht angenommen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;blue&quot;&gt;&quot;biegen sie jetzt rechts ab&quot; &lt;i&gt;du wolltest keine fähren und du bekommst auch keine fähren. keine panik&lt;/i&gt;&lt;font color=&quot;black&quot;&gt;&lt;br /&gt;
es war tatsächlich nicht der weg zur fähre...&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;blue&quot;&gt;&quot;biegen sie in zweihundert metern rechts ab&quot; &lt;i&gt;kicher&lt;/i&gt;&lt;font color=&quot;black&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&quot;hase, die straße ist wegen einer baustelle gesperrt, ich kann hier nicht abbiegen&quot; &lt;i&gt;verflixt...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;blue&quot;&gt;&quot;biegen sie jetzt rechts ab&quot; &lt;i&gt;DU WOLLTEST JA KEINE FÄHREN&lt;/i&gt;&lt;font color=&quot;black&quot;&gt;&lt;br /&gt;
aus ersichtlichen gründen konnten wir hases&apos; rat nicht nachkommen, sondern folgten der ausgeschilderten umleitung... quer durch die ganze stadt. es war eine elende gurkerei und dauerte insgesamt schätzungsweise fünf bis zehn minuten länger als der hinweg. schließlich aber war die autobahnauffahrt erreicht und der rest der fahrt war wieder unspektakulär. ...nur meinte ich von da ab einen leichten triumphierenden unterton in hases&apos; stimme zu hören.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-23T14:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2198537/">
    <title>ich hab noch einen koffer in...</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2198537/</link>
    <description>tagtraum:&lt;br /&gt;
der vorhang ist bereits geöffnet. langsam trete ich auf die bühne. schlendere hinüber zu dem barhocker, der einsam in der mitte steht. da angekommen rutsche ich auf den sitz, stütze mich mit einem bein ab, das andere lasse ich baumeln. ich nehme einen zug von meiner zigarette, die in einem überdimensionierten zigarettenhalter steckt. lasse den rauch langsam wieder frei, asche ab... die musik setzt ein. leise und ruhig. dann erklingt meine stimme: &lt;i&gt;ich hab noch einen koffer...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tatsächlich hab ich gar keinen koffer. nicht in berlin und auch nicht sonstwo. alles, was ich brauche, wenn ich mal verreise, passt in meine sporttasche und die nehm ich jedesmal wieder mit zurück. wer weiß schon, ob ich da, wo ich war, noch einmal wieder hin komme? sicher, es wäre schön zu wissen, wenn es einen ort gäbe, an dem mein gepäck schon bereit stünde. ich leichten herzens und ohne jede last dorthin reisen könnte, weil bereits alles vor ort wäre. nur werd ich weiter ohne solche annehmlichkeiten auskommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tatsächlich bin ich wohl selbst der koffer. vollgefüllt mit den seeligkeiten der vergangenen zeiten. und dann abgestellt. nur sagt niemand er müsse nächstens noch mal dahin. dahin, wo ich abgestellt wurde. um zu schauen, wie es sich doch gleich mit den seeligkeiten der vergangenheit verhält... und ihn vielleicht mit neuen zu füllen. keine rede davon. zu alt, zu unpraktisch und irgendwie selbst schuld. und die sehnsucht, wenn es sie noch gibt, bleibt ihrerseits verstaut. und so steht ein koffer, den niemand mehr braucht, allein in dukler nacht.</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-19T12:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2151627/">
    <title>knapp daneben und ganz weit vorbei</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2151627/</link>
    <description>heute abend ist ehemaligentreffen... nicht ten years after, sondern twenty years after (kleiner joke für alle ü40er, die rockmusik mögen) quasi. nach zwanzig jahren trifft sich mein abijahrgang zum netten beisammensein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
warum bin ich nicht hingegangen? nun, an der weiten anreise hats nicht gelegen. die kneipe in der sie sich treffen ist zwei häuser weiter. die gründe liegen also an anderer stelle. mal schauen, was mir spontan dazu einfällt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich hab meine zähne noch nicht fertig machen lassen. ich sommer letzten jahres hab ich in mutigen anlauf meine knabberleisten von einigen ruinen befreien lassen. jetzt müssten noch diverse kronen und brücken aufgesetzt werden, doch mein elan, was das betrifft, hält sich in grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich schleppe leider immer noch reichlich übergewicht mit mir herum. nachdem es im winter wuderbar voran gegangen war, stockt es inzwischen seit zweieinhalb monaten. ich muss sogar aufpassen, gewonnenes terrain nicht wieder abzugeben, bzw. genau umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber der alles entscheidende grund ist wohl der, dass ich mit meiner persönlichen lebensbilanz alles andere als zufrieden bin. mal ganz abgesehen davon, dass mich diese mein-haus-meine-yacht-mein-auto-gespräche ohnehin anöden, finde ich ich sie besonders anödend, wenn ich selbst nur luschen zu bieten hab. - mein haus: war sicher nicht das exklusivste und doch in gewisser weise ein traumhaus - wenn der traum auch ne menge albtraumhafte züge hatte. es ist seit ende letzten jahres verkauft, was ich als persönliche niederlage empfinde. niederlage deshalb, weil ich das ziel, auch wenn es gar nicht mein eigenes war, nicht erreichen konnte. - meine yacht: die werd ich nie bekommen, hab ich doch das gelübde ewiger armut abgelegt (insider wissen, was gemeint ist). damit kann ichs noch am ehesten leben. luxus ist in meinen augen in fast allen bereichen verzichtbar... - mein auto: naja, da hätte ich noch am ehesten was zu bieten. wenn mein murat-mobil auch nichts wirklich überragendes ist. dies ist wohl auch diejenige von den drei kategorien, in der sich am ehesten punkten lässt. es bedeutet nichts. hat keinen idiellen wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber abseits von diesen materiellen dingen gibt es eine frage, die zu beantworten ich gefürchtet hätte, wie der teufel das weihwasser - die nach der eigenen familie. also beantworte ich sie hier einmal für alle welt, dann habs hinter mir. die antwort lautet fehlanzeige. und wenn die haus-geschichte sich schon als niederlage darstellt, dann kann man das thema nur als desaster bezeichnen. keine kinder in diese welt gesetzt zu haben - damit kann ich leben. leid tut es mir für meinen vater, da ich sein einziges kind bin und er sich sicher von herzen einen enkel gewünscht hätte und tief in meinen genen höre ich auch meine vorfahren ob meiner lethargie in dieser frage wettern und fluchen... sollen sie doch. so toll find ich dies leben nicht, dass ich unbedingt andere durch mein verschulden daran teilhaben lassen müsste und immerhin hab ichs ja sogar mal versuch... aber der versuch war weder strafbar noch von erfolg gekrönt. jedenfalls ist das teil, denn ich durchaus ohne bauchschmerzen vertreten könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allerdings müsste ich auch die frage nach einer partnerin verneinen. meine langjährige beziehung ist im vergangenen jahr gescheitert. seitdem durfte ich wieder feststellen, was mir ohnehin bekannt war: ich kann ganz wunderbar allein leben. natürlich hab ich wie jeder mensch momente, in denen ich mich nach zweisamkeit sehne, aber in der bilanz bin ich damit wesentlich zufriedener als mit einer schlechten beziehung. das hat nichts mit pfeiffen im wald zu tun. es ist meine feste überzeugung. und trotzdem hätte es jeder für eine ausrede gehalten und spätestens nach dem dritten mal hätte ich es mir selbst nicht mehr geglaubt. der traurigste punkt in meiner persönlichen lebensbilanz ist ganz eindeutig nicht in der lage gewesen zu sein eine dauerhafte beziehung aufzubauen; nicht zu irgendwem... nicht zu der jungen frau, die mich in der zwölften klasse im sportunterricht angerempelt und danach so keck angelächelt hat. ich hab im zusammenhang mit der veranstaltung heute abend erfahren, dass sie den größten idioten aus unserem jahrgang geheiratet hat... hey ines, du warst nie meine traumfrau, aber wenn ich damals gewusst hätte, wie die geschichte weiter geht, hätte ich meine schüchternheit überwunden und nicht einfach mit hochrotem kopf weitergespielt als sei nichts gewesen, um zumindest versucht zu haben, dich vor diesem schicksal zu retten... tja... und auch zu meiner wirklichen traumfrau werd ich wohl nie eine echte beziehung haben können...</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-10T23:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2136562/#2147564">
    <title>danke....  :-))</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2136562/#2147564</link>
    <description>danke....  :-))</description>
    <dc:creator>wildwuchs</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wildwuchs</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-09T22:27:05Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2136562/#2143950">
    <title>hm...</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2136562/#2143950</link>
    <description>ich hab mir noch nie Gedanken über Sinn und Unsinn von Unkraut gemacht. Apropo Unsinn..... gibt es etwas das unsinnig ist?</description>
    <dc:creator>Frauenzimmer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Frauenzimmer</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-09T10:26:42Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2136562/">
    <title>unkraut</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2136562/</link>
    <description>als unkraut bezeichnen wir pflanzen, deren nutzen sich uns bisher nicht erschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diesen satz hab ich förmlich heruntergebetet während ich in meinem gemüsegarten gehockt und das unkraut gezupft hab. ich hab mich dabei oft gefragt, ob das eigentlich ok ist, was ich da mache. schließlich hatte mir das unkraut ja nichts getan. es ging nur darum den weg für das, was ich gepflanzt hatte, frei zu machen. dies unkraut hätte ihm licht und nährstoffe geklaut, wenn ichs nicht rausgezogen hätte und ich wollte doch möglichst viel und gutes gemüse bekommen. denn gemüse ist lecker und gesund; nutzpflanzen eben. aber unkraut ist einfach nur unkraut. niemand hat es geplanzt. kein mensch will es haben und trotzdem ist es da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inzwischen hab ich keinen gemüsegarten mehr, aber die frage ist geblieben. gibt es überhaupt so etwas wie unkraut? hat nicht alles seinen wert? ist nicht manches nur zur falschen zeit am falschen ort? und hat es nicht trotzdem seine berechtigung? wenn nicht für mich, dann vielleicht für jemand oder etwas anderes?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
macht es sinn dinge in nützlich und unnütze zu unterteilen? und wer will das schon abschließend beurteilen? die guten ins töpfchen, die schlechten raus aus meinem leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine der pflanzen, die ich am häufigsten absuchen musste, war der wilde mohn. das grundstück war ja auch voll davon. nur im gemüsegarten durfte er nicht sein. wenn er da allerdings irgendwo am rand gewachsen ist, dann hab ich auch mal gnade vor recht ergehen und ihn einfach stehen lassen; mich an ihm erfreut auch wenn er sonst zu nichts nutze war.</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-08T07:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2119251/#2123269">
    <title>wollkatzen!</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2119251/#2123269</link>
    <description>danke für diese kurzweilige geschichte</description>
    <dc:creator>Frauenzimmer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Frauenzimmer</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-05T21:30:01Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2119251/">
    <title>unheimliche begegnung der sonderlichen art</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2119251/</link>
    <description>gestern hatte ich mal nichts auf dem zettel. zeit alte freundschaften zu pflegen hatte ich mir so überlegt und finde mich gesagt getan vor der haustür meines kumpels holger wieder. ich betätige die futuristische wirkende klingel. es ist kein signal zu vernehmen. die sekunden verrinnen. in meinen kummer den weg vergebens gemacht zu haben mischt sich erleichterung das meine getan zu haben, diese freundschaft aufrecht zu erhalten ohne mich seiner zumeist doch sehr anstrengenden gegenwart aussetzen zu müssen. beflügelt von diesem gedanken mache ich auf dem absatz kehrt als sich die tür doch einen spalt weit öffnet. zu früh gefreut. ich drehe mich zur tür aber mehr passiert zunächst nicht. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;holger?&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
ich strecke meinen kopf dem spalt entgegen, als die tür mit einem schlag weit aufgerissen wird. eine hand fasst mich am arm und zerrt mich mit einem ruck ins innere des gebäudes. dort angekommen fällt die tür hinter mir sofort wieder ins schloß. um mich herum ist es fast dunkel. nur ein paar leuchtdioden spenden etwas helligkeit. vor mir erkenne ich eine große gestalt in einem weißen laboranzug mit einer völlig überdimensionierten schutzbrille. der griff um meinen arm löst sich. wenn es auch nicht wirklich schmerzt reibe ich mit der anderen hand unwillkürlich die stelle an der mich die gestalt gepackt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;holger? was zum teufel...?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;ach du, joergi... sorry, ich hab dich nicht erkannt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
na prima, wie um alles in der welt war dieser verrückte kauz mein freund geworden und warum hatte ich nicht längst den kontakt einschlafen lassen? schließlich war er in all den jahren noch nicht einmal auf die idee gekommen, sich bei mir zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;meine güte, was ist das für ein aufzug? du siehst aus wie dieser bescheuerte doc brown aus zurück in die zukunft&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;oh, ich bedaure, wenn meine erscheinung nicht der aktuellen mode entspricht. ich war nicht auf besuch eingerichtet...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
so etwas sagt dieser mann nicht nur mit dem brustton der überzeugung... er meint es auch wirklich ernst.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;...aber wenn du schon mal hier bist...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
das klingt nicht wirklich wie eine frage und die art und weise, wie dieser enkel frankensteins mich jetzt über den korridor in eine art wohnzimmer schiebt bildet keine echte diskussionsgrundlage. der raum ist ähnlich schlecht beleuchtet, wie der rest des hauses.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;nimm platz&lt;/i&gt; er deutet auf ein dreier-sofa rechts neben dem eingang.&lt;br /&gt;
ich lasse mich nieder. es ist ziemlich weich und federt stark nach. mein blick wandert durch den raum, soweit man in dem schummerlicht überhaupt etwas erkennen kann. &lt;i&gt;du hast jetzt laminat? bisher hast du immer auf teppich geschworen. wie kommts?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
meine frage völlig ignorierend geht er an mir vorbei in die rechte ecke des raums. &lt;i&gt;ich war grad dabei einen letzten test zu starten...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
ahja, also mal wieder eine von seinen ebenso verrückten wie völlig unpraktischen erfindungen... er beugt sich über eine art tischventilator der in der äußersten ecke des raumes steht.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;egal, was passiert, bleib da sitzen, dann kann dir eigentlich nichts passieren&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
DANN kann dir nichts passieren. während die worte vor meinem geistigen ohr noch einmal nachhallen, verändert sich die betonung dieses lapidar dahin gesprochenen satzes in unangenehmer weise.&lt;br /&gt;
ohne abzuwarten bis es mir gelingt, den in mir aufkeimenden protest auch nur ansatzweise in worte zu kleiden, schaltet er das gerät ein. ein leise surrendes geräusch erfüllt den raum. also tatsächlich nichts weiter als ein ventilator denke ich und grad will die anspannung von meiner schulter steigen als mich etwas am bein berührt. ich bin ansonsten wirklich nicht schreckhaft, aber dieser mehr als seltsame empfang hat mich dermaßen entnervt, dass ich mit fast ersticktem kreischen meine füße in die höhe reiße so weit es nur eben geht. aus dem augenwinkel meine ich mehrere schatten hinter einem wuchtigen sessel in der linken ecke des raumes verschwinden zu sehen. in der nächsten sekunden erfüllt eine beängstigede geräuschkulisse den raum. bedrohliches fauchen, markerschütterndes quieken. mir schießen holgers worte durch den kopf: ...dann kann dir nichts passieren... moment... hatte er &quot;eigentlich&quot; gesagt? egal, das blut ist mir längst in den adern gefrohren. ich wäre sowieso nicht in der lage, mich von der stelle zu bewegen. meinen ganzen körper hat eine gänsehaut überzogen. kalte schauer laufen meinen rücken auf und ab. nach wenigen sekunden hört der infernalische lärm wieder auf. leises knacken und schmatzende laute folgen, dann ist es wieder nur das surren des ventilators was zu hören ist. holger schaltet das gerät ab. mittels einer fernbedienung schaltet er die beleutung des raumes ein. gleißendes licht erleuchtet den raum und fällt auf mein vom schreck und hunderten unbeantworteter fragen gezeichnetes gesicht.&lt;br /&gt;
holger hat sich inzwischen die schutzbrille lässig in die stirn geschoben. sein sonst so grüblerischer gesichtausdruck ist einem breiten grinsen, welches sich über das gesamte gesicht erstreckt, gewichen. feist, das war das wort, welches mir nicht gleich einfallen wollte. ein wirklich feistes grinses war es. was immer der inhalt dieser versuchs war, der verlauf scheint meinem kumpel tiefste genugtuung zu verschaffen. als mein verstörter gesichtausdruck auch nach mehreren sekunden noch nicht weichen will lässt sich holger zu einer der für ihn so typischen wortreichen erklärungen herab... &lt;i&gt;...wollkatzen...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
erwartungsfroh blickt er mich an, doch am vollkommen bedeckten himmel meines blickes zeigt sich auch nicht der geringste lichtblick. etwas enttäuscht ob meiner offensichtlich fehlenden kombinationsfähigkeit fügt er schon fast ein wenig gekränkt hinzu &lt;i&gt;...die natürlichen feinde des wollmäuse. nächste woche lasse ich die produktion anlaufen.&lt;/i&gt; damit war das thema für ihn nun aber wirklich ausreichend diskutiert.&lt;br /&gt;
der rest meines besuchs dort verläuft weit weniger spektakulär. mit seiner wortkargen, weltfremden, immer wieder völlig abstruse dinge als bekannt vorrausetzenden art, hat er mich bald so weit entnervt, dass ich meinen besuch noch lange vor erreichen der die höflichkeit gebietenden mindestdauer abbreche. dabei lasse ich die ganze zeit den sessel zu meiner linken nicht aus den augen und achte auch bei hinausgehen peinlich darauf, ihm nicht zu nahe zu kommen. im gehen fällt mir ein manuskript auf, das auf einem sekretär im flur liegt &lt;i&gt;...au0erdem schreibst du auch noch?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;jupps&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
ich hebe das auf dem rücken liegende manuskript an und drehe es in der hand um den titel zu lesen &lt;i&gt;ente al dente - das kochbuch für den modernen kulinarisch versierten junggesellen&lt;/i&gt; na denn...</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-05T00:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2088531/">
    <title>bis 9 bist du ok</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2088531/</link>
    <description>...bei 10 erst ko&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von nehmerqualitäten spricht der sportreporter, wenn es um einen boxer geht, der ständig harte schläge einstecken muss und sich dennoch standhaft weigert zu boden zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dabei ists doch so verlockend, die eigene unterlegenheit anzuerkennen, sich auf den weichen ringboden fallen zu lassen und alle pein hätte ein ende. doch dafür ist man nicht angetreten. dann hätte man doch schon beim anblick des kontrahenten das handtuch werfen können... oder in den ersten runden... aber jetzt? nachdem man so weit gekommen ist. so oft angezählt und doch jedes mal wieder hoch gerappelt. getrieben von unerklärlichen wünschen, getragen von einem unbeugsamen willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ring frei, runde 12...</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2050150/#2053441">
    <title>pah</title>
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    <description>alles faule Ausreden</description>
    <dc:creator>Frauenzimmer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Frauenzimmer</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-22T20:17:17Z</dc:date>
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    <title>kurzeinsatz</title>
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    <description>grad wie im richtigen leben reichte meine kondition hier auch nur für ne viertelstunde. bin schon wieder raus.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-22T10:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2048468/">
    <title>kinder entdecken die welt</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/2048468/</link>
    <description>es gehört schon ein seltsam verstandener forschergeist dazu, etwas kaputt zu machen, nur um heraus zu finden, was es war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grad hab ich das zerstört, was mir das wichtigste auf dieser welt war. wie eine kugel aus porzellan war es, klein und fein, schillernd und bunt. ich habs gleich einem trotzigen kind an die wand geschleudert. warum? weil ich hoffte in seinem inneren etwas noch wertvolleres zu finden? weil ich das gefühl hatte, sie gleitet mir sowieso aus den fingern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jetzt ists egal. es ist in tausend scherben zersprungen. es lässt sich nicht wieder kitten, so sehr ichs mir auch wünsche. denn vertrauen ist zerbrechlicher als jedes porzellan. und doch hab ich im gedanken bereits begonnen die teile aneinander zu halten um solche zu finden, die zusammen gehören. es wird mir nicht gelingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin entsetzt und schäme mich. an das, was ich auf der anderen seite angerichtet hab, mag ich gar ncht denken.</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-22T04:40:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/2013782/">
    <title>eigentlich bin ich gar kein keksesser</title>
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    <description>ohweh... ja, das kommt davon, wenn man kinder einfach vor dem fernseher absetzt. denn gucken sie sich jeden mist an und denken für alle zeiten in diesen dimensionen... ich bin übrigens dies kind. egal, seis drum...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also der seelige walter sedlmayr macht diesen werbespot für einen keks und erklärt während er die ganze zeit an einem herumknabbert, dass er ja eigentlich gar keine kekse isst. so ähnlich gehts mir auch grad. also nicht mit den keksen - die ess ich gern und häufig und mach auch kein hehl daraus... nein, es geht ums bloggen. die letzten tage waren mit einem wort dramatisch. ich selbst hab mein leben zwar mehr oder weniger so gelebt wie immer, aber die wenigen nachrichten, die mich zwischendurch erreichten haben größte bedeutung für mich. die gefühle schlugen hoch und ich fühlte mich zeitweise, als müsse ich zerspringen. da hab ich diese seite mehrmals geöffnet und gedacht jetzt, jetzt schreibst du herunter, was dich bewegt. doch es passierte nichts und wenn ich etwas geschrieben hatte, las es sich anschließend so lächerlich, dass ichs direkt wieder gelöscht hab. jetzt hat sich der sturm wieder gelegt und es ist nicht eine zeile geschrieben worden. denn eigentlich bin ich gar kein blogger.</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-16T08:04:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/1944993/">
    <title>papillon</title>
    <link>http://chancentod.twoday.net/stories/1944993/</link>
    <description>willkommen auf meiner ganz persönlichen teufelsinsel...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin ein freier mensch, kann gehen wohin ich will, tun und lassen, was mir beliebt. und doch bin ich gefangen. denn meine gedanken drehen sich nur um dies eine thema um diesen einen menschen, doch sie ist für mich unerreichbar. und so sitze ich hier grad wie der paillon und schmiede pläne. pläne, diesem grausamen gefängnis zu entrinnen. sicher, der unterschied zwischen ihm und mir ist, dass ich an der situation nicht unschuldig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die stunden verrinnen, zäh und träge. bin dankbar für jede kleine ablenkung. doch nichts ist stark genug, meine gedanken für mehr als einen kurzen moment aus ihrer bahn zu tragen. und wieder und wieder diese pläne. was kann ich tun. wie kann ich meine sehnsucht zu erfahren, wonach mein herz schreit, stillen. dabei ist es kein meer, das mich gefangen hält, keine lauernden haie, kein undurchdringlicher urwald. nein es sind versprechen und rücksichtnahmen. grenzen, die nicht überschritten werden dürfen obwohl es ein kinderspiel wäre, sie zu überspringen. aber es geht nicht. ich darf es nicht. ich darf nicht dinge aufs spiel setzen, die für andere von größter bedeutung sind, nur um meiner selbst willen. wenns doch nur das meer wäre. ich könnte hineinspringen und versuchen das andere ufer zu erreichen. und wenn mich denn auf dem weg die kraft verließe, so wäre es wenigstens eine entscheidung. doch nicht einmal das ist mir gegönnt... nur sitzen und warten... und niemand kann mir sagen wie lang... worauf... und ich kann es nicht nachlassen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
willkommen auf meiner ganz persönlichen teufelsinsel...</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-10T16:19:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://chancentod.twoday.net/stories/1929785/">
    <title>gemixte drinks und gemixte gefühle</title>
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    <description>heute ist mir nicht nach irgendwelchen lustigen oder weniger lustigen geschichtchen. also mal zur abwechslung echtes tagebuch zu einem wirklich seltsamen tag...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn heute hab ich mir einen traum erfüllt... in sportlicher hinsicht. keine ganz große sache, absolut gesehen, aber für mich schon von bedeutung und es wird auch in der zeitung stehen, nicht gleich morgen, aber wohl in ein paar tagen. also sollte dies ein unbeschwert glücklicher tag sein. ist es aber nicht. in meiner seele wird heute ein ziemlich scharf gewürzter gefühlscocktail serviert. grund dafür ist die sorge um eine freundin. als sie sich ende der woche nicht meldete hatte ich schon so ein ungutes gefühl und am freitag abend schrieb sie mir dann, dass sie ins krankenhaus eingeliefert worden sei. sie war zusammengebrochen und wird jetzt dort behandelt. und morgen wird sie operiert. ohne das die ärzte genau sagen könnten, was ihr eigentlich fehlt. mir gefällt das alles ganz und gar nicht. wir konnten gestern noch kurz telefonieren. sie klang schwach und erschöpft. heute hat sie sich nun mehr oder wenige von mir verabschiedet. und ich kann nur darauf hoffen, dass alles glimpflich verläuft und sie bald eine gelegenheit hat, sich wieder zu melden. ich mache mir große sorgen um sie, fühle mich ausgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und so ringen die gefühle in mir. und zwischendurch ertappe ich mich dabei wie ich schmunzele. und dabei ist mir doch eigentlich zum weinen. wie kann ich nur so herzlos sein und mich auf irgendwelchen wettkämpfen rumtreiben, wenn sie in diesem krankenhaus liegt und nicht weiß, was ist und was wird? besuchen hätte ich sie ohnehin nicht können. aber trotzdem fühle ich mich schuldig, weil ich einfach mit meinen sachen weitermache als sei nichts gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jetzt schläft sie... hoffentlich. sie macht sich bestimmt wahnsinnige sorgen. was aus ihr wird, aus ihrer familie, wenn es doch etwas schlimmes sein sollte. ich mag nicht dran denken. das werden sehr lange stunden womöglich tage werden... wenn ich nur etwas tun könnte...etwas anderes als dazusitzen und zu grübeln...</description>
    <dc:creator>chancentod</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chancentod</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-07T20:31:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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